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Berlin Goes Green wurde finanziell gefördert durch die Projektagentur Zukunftsfähiges Berlin aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und der Stiftung Naturschutz Berlin

Gutsarbeiterhaus Falkenberg


Den Ortskern von Falkenberg schmückt das liebevoll restaurierte ehemalige Gutsarbeiterhaus. Es ist das einzige in Berlin und Umgebung erhaltene Haus seiner Art, das Zeugnis vom Leben der Bewohner/-innen eines märkischen Dorfes vor 1900 ablegen kann. Das 38 m lange und 10 m breite einstöckige Haus ist straßenseitig aus Klinkermauerwerk und hofseitig aus Lehmbatzenwänden gebaut. Seine wichtigsten Qualitäten sind der originale Grundriss von 1856 und die „schwarzen Küchen“, glockenförmige Erweiterungen des Mantelschornsteines, die als Küche genutzt wurden.
Das Haus wird als Info-Zentrum für den Naturpark Barnimer Feldmark sowie für regionale kulturelle Veranstaltungen genutzt und beherbergt ein nettes Cafe.

Öffnungszeiten: Sa von 10 -18 Uhr; Führungen ab 10 Uhr alle zwei Stunden; Ausstellung 10 - 18 Uhr; weitere Angebote: Café So 10 - 18 Uhr

Gutsarbeiterhaus Falkenberg
Dorfstraße 4
13057  Berlin Lichtenberg – Hohenschönhausen
Tel: 030 / 9 24 40 03
e-mail: info@dorfkate-falkenberg-berlin.de

Verkehrsanbindung: Bus 197; Tram M4, M17

Weitere Informationen unter: www.dorfkate-falkenberg-berlin.de




Kinder- und Jugendfreizeitstätte FiPP-Nische in Berlin Weißensee


Die neu erbaute Kindertagesstätte FiPP-Nische im Komponistenviertel hat zwei Besonderheiten: Sie wurde nach ökologischen Gesichtspunkten gebaut, und Kinder und Jugendliche haben sich im Vorfeld an der Planung des Gebäudes beteiligt. Auf diese Weise verbindet das Projekt an der Mahlerstraße ökologische und pädagogische Ziele. Beim Bau des Gebäudes wurde erstmals in Berlin die Hybridbauweise angewandt, ein Montagebausystem, das aus Massivholz und Lehm, den ältesten Naturbaustoffen der Menschheit, besteht. Das Haus verfügt außerdem über eine Photovoltaik-Anlage und eine Grauwasseranlage.


Öffnungszeiten: Besuche sind nach telefonischer Voranmeldung im Rahmen der Öffnungszeiten der Kinderfreizeitstätte möglich.

Kinder- und Jugendfreizeitstätte FiPP-Nische in Berlin Weißensee
Mahlerstr. 4-6
13088  Berlin Weißensee
Tel: 030 / 92 37 98 15
FAX: 030 / 259 28 99 99
e-mail: zentrale@fippev.de

Verkehrsanbindung: Tram M13, 12 bis Antonplatz

Weitere Informationen unter: www.fippev.de




Kokon


Seit September steht auf dem Forckenbeckplatz in Friedrichshain der "Kokon". Der Bau in Lehmbauweise bildet die räumliche und inhaltliche Schnittstelle zwischen dem Abenteuerspielplatz (ASP) „Forcki“ und dem Park. Die Konstruktion ist ein Holzrahmenbau aus Konstruktionsvollholz mit Lehmausstapelung der Gefache, zum Innenraum mit Lehm verputzt. Weitere ökologische Merkmale sind die Dämmung mit Zelluloseflocken sowie die extensive Dachbegrünung und die Entwässerung in eine Sickermulde und Regenwasserspeicherung. Bemerkenswert ist auch die Aktion Kunst am Bau mit Kinderbeteiligung: Gemalte Fliesen in den Räumen und eine Skulptur am Eingang. Der "Kokon" ist das neue Aufenthaltshaus mit Küche des ASP, Mittelpunkt des Gebäudes ist der Foyerbereich mit Theke und Bar. Mitten im Park gelegen ist er schön zu besichtigen, Auf Anfrage kann man sich die Räumlichkeiten auch von innen ansehen. Im Sommer gibt es inzwischen einen kleinen Ausschank. Architekt: T.A.M.plan, Dipl.-Ing. Timo A. Müller

Kokon
Am Forckenbekplatz
10247  Berlin Friedrichshain

Verkehrsanbindung: U5 Bhf. Samariterstraße

Weitere Informationen unter: www.forcki.de




Versöhnungskapelle an der Bernauer Straße


Die Versöhnungskapelle ist das erste große öffentliche Neubauprojekt in Stampflehmbauweise seit über 150 Jahren in Deutschland. Der Stampflehmbau ist Lehmbau in seiner ursprünglichsten Form. Ein wichtiger Grund für die Wiederbelebung der alten Bautechnik liegt in der ästhetischen und architektonischen Ausdruckskraft der schweren und großen Stampfbauteile, welche in der Regel unverputzt bleiben. Eine Regenwassersammelanlage und der Verzicht auf eine Heizung in der Kapelle runden das ökologische Konzept ab.
Auf dem Gelände der heutigen Versöhnungskapelle stand bis 1985 die Versöhnungskirche, das Grundstück befindet sich an der Bernauer Straße. Durch die Teilung der Stadt gehörten die Häuser der Südseite zu Ostberlin. Bereits der Fußweg davor an der Bernauer Straße war Westberliner Gebiet. Die Folgen der Berliner Mauer hier besonders drastisch zu spüren. Die damalige Versöhnungskirche befand sich somit auf dem Todesstreifen und wurde, zwecks der besseren Übersichtlichkeit 1985 vom DDR Regime gesprengt. Nach der Wende wurde ab 1997 dort die Versöhnungskapelle errichtet.
Auf Grund der historischen Bedeutung der Kirche ist sie Teil eines Dokumentationszentrums, in dem regelmäßig Ausstellungen stattfinden und nach Absprache Führungen angeboten werden.

Öffnungszeiten: Di-So von 10-17 Uhr

Versöhnungskapelle an der Bernauer Straße
Bernauer Strasse 4
10115  Berlin Mitte
Tel: 030 / 46 36 034
FAX: 030 / 46 44 755
e-mail: PR@kapelle-versoehnung.de

Verkehrsanbindung: U8 bis Bhf. Bernauer Strasse

Weitere Informationen unter: www.kapelle-versoehnung.de